Rechner für den jährlichen Futtereinkauf
Rechner für den jährlichen Futtereinkauf: Tonnen je Durchgang, Monat und Jahr
Die meisten Einkäufer kennen ihren Bedarf je Durchgang, doch nur wenige schließen Lieferverträge auf Basis der Jahresmenge ab. Geben Sie Ihre Produktionsplanung ein, um die benötigten Tonnen je Durchgang, Monat und Jahr, das entsprechende Budget und die Lieferhäufigkeit für Ihre Angebotsanfrage zu ermitteln. FeedMatch bietet einen persönlich betreuten, lieferantenneutralen Service für Anfragen ab USD 250.000. Jede Anfrage wird von einem Menschen geprüft, bevor ein Lieferant kontaktiert wird. Die Rechner dienen der vorläufigen Planung; ihre Ergebnisse sind weder Angebote noch professionelle Beratung.
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Wie berechnet man den jährlichen Futterbedarf?
Der jährliche Futterbedarf ergibt sich aus dem Futterverbrauch je Durchgang multipliziert mit der Anzahl der Durchgänge pro Jahr, unter Berücksichtigung der Mortalität sowie der Verluste bei Handhabung, Lagerung und Futtervorlage. Die Berechnung basiert auf der Gewichtszunahme und der Futterverwertung: Für 30.000 Masthähnchen mit einem Zielgewicht von 2,4 kg, einer Futterverwertung von 1,65 und 6 Durchgängen ergeben sich etwa 714 t/Jahr.
Planungsschätzung, kein Angebot. FeedMatch prüft jede Anfrage ab 250.000 USD, bevor ein Lieferant kontaktiert wird.
So verwenden Sie den Rechner
- Geben Sie die Anzahl der eingestallten Tiere je Durchgang, das angestrebte Lebendgewicht und das Anfangsgewicht je Tier ein.
- Tragen Sie die angestrebte Futterverwertung, die Mortalität je Durchgang und die Anzahl der Produktionsdurchgänge pro Jahr ein.
- Ergänzen Sie den prozentualen Verlust bei Handhabung, Lagerung und Futtervorlage.
- Geben Sie den Futterpreis je Tonne frei Hof und die Anzahl der Lieferungen pro Monat ein.
- Prüfen Sie die Tonnen je Durchgang, Monat und Jahr, das Budget, die Kosten je kg erzeugtem Gewicht und den geschätzten Lagerbedarf.
- Nutzen Sie die Menge und den Lieferplan, um eine strukturierte Anfrage vorzubereiten. FeedMatch prüft diese, bevor Lieferanten in Ihrem Namen kontaktiert werden.
Bedeutung der Eingaben
- Eingestallte Tiere je Durchgang: Anzahl der Tiere zu Beginn jedes Durchgangs. Standardwert: 30.000.
- Angestrebtes Lebendgewicht je Tier: geplantes Gewicht am Ende des Durchgangs. Standardwert: 2,4 kg.
- Anfangsgewicht je Tier: Gewicht zu Beginn des Durchgangs. Standardwert: 0,042 kg. Richtwerte: Eintagsküken ≈ 0,042 kg; Absetzferkel ≈ 7 kg; Jungfisch ≈ 0,02 kg.
- Angestrebte Futterverwertung (FCR): Verhältnis von Futterverbrauch zu Gewichtszunahme. Standardwert: 1,65.
- Mortalität während des Durchgangs: Anteil der Tiere, die während des Durchgangs verenden. Standardwert: 4%; zulässiger Bereich: 0–40%.
- Produktionsdurchgänge pro Jahr: Anzahl der geplanten jährlichen Durchgänge. Standardwert: 6; zulässiger Bereich: 0,5–24.
- Verluste bei Handhabung, Lagerung und Futtervorlage: prozentualer Verlustaufschlag auf den anhand der FCR berechneten Verbrauch. Standardwert: 2%; zulässiger Bereich: 0–15%.
- Futterpreis je Tonne frei Hof: Preis zur Berechnung des Budgets. Standardwert: 420 Währungseinheiten/t.
- Lieferungen pro Monat: geplante Lieferhäufigkeit. Standardwert: 4; zulässiger Bereich: 0,25–30.
Berechnungsmethode
- Gewichtszunahme je Durchgang = Tierzahl × Überlebensanteil × (Zielgewicht − Anfangsgewicht).
- Futtermenge je Durchgang = (Gewichtszunahme + Gewichtszunahmeäquivalent für den Futterverbrauch verendeter Tiere) × FCR × (1 + Verlustanteil).
- Für Tiere, die während des Durchgangs verenden, werden etwa 40% des Futterverbrauchs eines vollständigen Durchgangs angesetzt.
- Jährliche Futtermenge = Futtermenge je Durchgang × Durchgänge pro Jahr.
- Jahresbudget = jährliche Tonnen × Preis je Tonne frei Hof.
- Der Futterverbrauch wird anhand der Gewichtszunahme berechnet – Zielgewicht abzüglich Anfangsgewicht. Diese dient in den meisten Verträgen als Grundlage für die Kostenberechnung.
- Verluste bei Handhabung, Lagerung und Futtervorlage werden zur FCR-basierten Berechnung hinzugerechnet, da eine im Versuch ermittelte FCR diese selten berücksichtigt.
- Im konservativen Szenario wird eine um 0,10 schlechtere FCR angesetzt, im optimistischen Szenario eine um 0,05 bessere FCR.
Rechenbeispiel: 30.000 Masthähnchen, 6 Durchgänge pro Jahr
- 30.000 eingestallte Tiere je Durchgang.
- Zielgewicht: 2,4 kg; Anfangsgewicht: 0,042 kg.
- FCR: 1,65.
- Mortalität: 4%.
- Verluste: 2%.
- 6 Durchgänge pro Jahr.
- Preis: 420 je Tonne.
- → ≈ 119 t Futter je Durchgang.
- → ≈ 714 t pro Jahr, rund 60 t pro Monat.
- → ≈ 300.000 Futterausgaben pro Jahr.
- → Etwa 15 t je wöchentlicher Lieferung.
Grenzen dieser Schätzung
- Die Ergebnisse sind vorläufige Schätzungen zur Einkaufsplanung; sie stellen weder Angebote noch professionelle Beratung dar.
- Der Rechner ermittelt Menge, Budget und Lieferhäufigkeit. Er erstellt keine Futterrezeptur: Die Nährstoffspezifikation liegt in der Verantwortung Ihrer Fütterungsberatung und des Herstellers.
- Die angegebene Lagerkapazität dient lediglich als Orientierung für den erforderlichen Vorrat. Schüttdichte, Klima und Lieferzuverlässigkeit bestimmen die tatsächliche Silogröße.
- Die Richtwerte für die Einkaufsplanung dienen nur zur Orientierung; Ihre eigenen Aufzeichnungen sind eine geeignetere Grundlage.
- Richtwert für Masthähnchen mit 2,4 kg: ≈ 4,0 kg Futter je eingestalltem Tier bei einer FCR von 1,6–1,7, einschließlich des Futterverbrauchs verendeter Tiere.
- Richtwert für Legehennen über einen vollständigen Durchgang: ≈ 45 kg Futter je eingestallter Henne. Das Aufzuchtfutter für Junghennen wird grundsätzlich getrennt vom Legezyklus erfasst.
